Nicht zu unterschätzen beim Wohnungskauf: Die Nebenkosten inbesondere Maklergebühren
Wenn man sich für den Kauf einer Immobilien interessiert darf man sich nicht nur die Kosten der Wohnung oder des Hauses selbst anschauen sondern auch die Nebenkosten. Ein Makler ist beim Kauf eigentlich immer dabei. Mietwohnungen kann man ja über Kleinanzeigen auch durchaus direkt vom Vermieter finden. Beim Immobilienkauf ist das fast nie der Fall. Manchmal jedoch ist es so, dass der Makler vom Verkäufer beauftragt und gezahlt wird. Wenn das der Fall ist wird man es in der Annonce recht deutlich darstellen denn hier geht es um sage und schreibe nochmal 5% des Kaufpreises. Wenn man also ein Haus im Frankfurter Westend für 1.000.000,- kaufen möchte kommen für den Makler 50.000,- auf den Tisch. In ähnlicher Höhe bewegen sich die Kosten, die man für den Notar bei Seite legen muss. Da gibt es Grundbucheintragungen die gezahlt werden müssen und die Treunhandfunktion des Notars und und und.
Man sagt, dass die Nebenkosten beim Immobilienkauf ca. 11% der eigentlichen Kaufsumme ausmachen. Dessen sollte man sich beim Blättern durch die Angeboten bewußt sein. Zu beachten ist auch, dass man für die Nebenkosten keinen Immobilien Kredit bekommt! Der Kredit wird maximal für 100% der Kaufsumme möglich sein. Ergo braucht man für den Kauf einer Wohnung schon einiges auf der hohen Kante. Nichtsdestotrotz kann die Anschaffung einer Immobilie als Altersvorsorge und aus steuerlichen Gründen sehr wohl Sinn machen.